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britische LebensversicherungBieten Britische Lebensversicherungen größere Chancen?

Deutsche Lebensversicherer sind bei der klassischen Lebensversicherung per Gesetz gezwungen den Großteil ihres Kundenvermögens in eher renditeschwachen Rentenpapieren, Grundstücken und anderen hochsicheren aber unrentablen Anlagen zu halten. Denn sie müssen eine Mindestverzinsung auf den Sparanteil bieten. Nur einen geringen Teil des Kundenkapitals dürfen deutsche Lebensversicherer in Aktien investieren. Britische Lebensversicherungen unterliegen weniger strengen gesetzlichen Auflagen. Ihre Aktienquote beträgt bis zu 80 Prozent.

Bessere Rendite bei guter Wirtschaftsentwicklung

Bei guter wirtschaftlicher Entwicklung und steigenden Börsenkursen ist die Rendite einer britischen Lebensversicherung oft höher als bei Lebensversicherungen nach deutschem Recht. In schlechten Börsenzeiten kann der Gewinn auch geringer sein. Ein Totalverlust ist aber nicht zu befürchten, denn die britischen Lebensversicherer sichern ihre Aktienanlagen durch das so genannte Smoothing ab: Bei guter Wertentwicklung behält der Lebensversicherer einen Teil der Rendite als Schwankungsreserve ein, um Verluste bei fallenden Kursen auszugleichen.

Wichtig: Auch für britische Lebensversicherungen besteht Insolvenzschutz. Der Sicherungsfonds der britischen Lebensversicherer ist für britische Versicherungen verpflichtend und ersetzt im Falle einer Versicherungsinsolvenz Anteile bis zu 2.000 britischen Pfund zu 100 Prozent, sowie weitere Einlagen mit 90 Prozent des aktuellen Policenwerts.

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